Wednesday, February 27, 2008


Leben ist gefährlich


Dazu muss es gar keine freilaufenden Hunde geben! Ich hab mir die Kunst des Liebens von Fromm gekauft - zusammen mit Coelhos Handbuch des Kriegers des Lichts (mit dem festen Vorsatz in naher Zukunft auf eigene Faust ein Handbuch der Kriegerin des Lichts zu Ehren der einzig wahren Kriegerin zu publizieren).

Während ich mir vornehme am Tag immer nur eine Seite der Kriegerin zu lesen – eine Abwandlung des besonders dämlichen Exemplars eines Abreiß- Mondkalenders, wie es momentan in unserer Küche rumflattert um uns daran zu erinnern, dass es sehr viel krassere Lunatics gibt als uns – lese ich fast ununterbrochen von der Kunst des Liebens. Erfolgreich?!

Es wäre sicher zu gewagt von Erfolgen zu sprechen. Aber die wohl einschneidendste Erkenntnis beim Lesen war einerseits die späte Einsicht in längst verjährte Beziehungsmalheurs und andererseits die Offenbarung, dass Konzentration zugunsten der Wissenschaft die spirituellen Minuten des Alltags bis in den negativen Bereich hinein zu vermindern mag.

Doch - wie das soviel leichter ist, als letzten Endes die tatsächliche Umsetzung in der Praxis - gelobe ich Besserung.


Und was die Hunde angeht: Vielleicht ist die Warnung oft gut gemeint - sei es auch nur die Warnung vor einem Ereignis, welches in jedem der möglichen oder zu erwartenden Szenarien so oder so einzutreten gedenkt.

1 comment:

Anonymous said...

verworrene worte...undurchdringbare wälder...heilende hände...hilflose gedanken...oder doch alles auf der kuppe des berges im strahlenden sonnenschein?