Saturday, November 07, 2009

Dienstag ging's zurück ins Öko-Städtchen an der Werra. Mittwoch hatte ich einen Bus für die Woche (1000 Dank an die edle Verleiherin für ihr wirklich luxuriöses und sehr zutrauliches Kackstuhl-Mobil!) und Bananenkisten, die ich eigentlich nie hätte bekommen sollen (deshalb auch Dank an die etwas unwissende Tegut-Mitarbeiterin, die sie mir dennoch aus dem Lager stahl). Donnerstag war mein Hab&Gut gebündelt:
  • 5 Bücherkisten (stolz)
  • 1 Musikkiste (enttäuschend)
  • 2 Küchenkisten (Aussteuer gesichert)
  • 1 Officekiste (die wichtigste überhaupt)
  • 1 Krimskramskiste (naja)
  • 3 Ordnerboxen (ordentlich)
  • 1 Werkzeugkiste (leider trotzdem ohne Akkubohrer)
  • 1 Kosmetikkiste (wenig verlichen mit anderen)
  • 1 Konservenkiste (Marmelade und Nüsse für den Winter)
  • und ein riesen Berg Krams, der eben nicht in Kisten passt.
Donnerstagabend war ich dank meiner drei Kulis on the Road ... Mamas Mühle vergessen (zur Freude unseres Brotbäckers), Teppich nicht mehr gepasst (Bus randvoll, was bei meinen Stapelkünsten wirklich VOLL bedeutet!!!), paar Sachen nicht wiedergefunden (Gabeln, Messer, Löffel ... stand da etwa "Picknickbesteck" drauf?) und ein komisches Gefühl zudem, nachts auf der Autobahn, vorbei an einer brennenden Karosse und wissend, dass alles, was man besitzt, sich gerade hinter einem auf 4,5 Kubikmetern zusammenquetscht.
Freitag wurde entladen (was um einiges schneller ging, als das Beladen) und mittags war der Bus dann wieder leer. Im Zimmer ein funktionstüchtiger Schreibtisch inklusive Internetverbindung ;-) inmitten eines Gewusels aus Kisten, Brettern und Wäsche. Chaos mit Insel also, das ich indes wieder verlassen musste um mich in Frankfurt mit dem Kackstuhl-Mobil durch den Freitagabendverkehr zu zwängen, wo ich übrigens immernoch bin (nicht im Verkehr, sondern im Baumweg) und von den Strapazen verschnaufe, mich neuen widme, meinen Wadenmuskelkater massiere (wir wohnen unterm Dach!) und sagen muss, man sollte öfter umziehen:
Nicht nur, dass wir den Rekord gebrochen und innerhalb von zwei Tagen dreimal zu viert gemeinsam gegessen haben. Auch mit Kaffee und Käsebroten wurde die fleißige Kistenpackerin vom Proviantmeister versorgt. Dank euch allen für die Unterstützung! Und wisset vielleicht, dass nicht nur euch die Geschwindigkeit überrascht hat!

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